Fieber bezeichnet den Zustand der Erhöhung der Körpertemperatur über einen Normalwert hinaus. Beim Menschen liegt dieser im Bereich von 36,5 - 37,4 Grad Celsius. Hierbei ist Fieber nicht als eigenständige Krankheit aufzufassen, sondern es handelt sich um ein meist frühzeitiges Krankheitszeichen - ein so genanntes Symptom - einer Krankheit. Am häufigsten handelt es sich bei diesen Krankheiten um virale oder bakterielle Infektionen. Die Erreger dieser Erkrankungen werden vom Abwehrsystem des Menschen als fremd und "feindlich" angesehen und durch unterschiedlichste Maßnahmen bekämpft, wodurch es unter anderem zu einer Höherregulierung der Körpertemperatur kommt. Die Abwehr arbeitet auf Hochtouren, Stoffwechselvorgänge werden beschleunigt und - ein intaktes Immunsystem vorausgesetzt - die unerwünschten Eindringlinge auf diese Art vernichtet. Aber auch bei Tumorleiden oder so genannten Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel rheumatoide Arthritis kann Fieber als ein Symptom auftreten. In den Tropen wiederum haben Einzeller, so genannte Protozoen - hierbei führend die Malariaerreger - eine große Bedeutung als Verursacher von gefährlichen Fieberzuständen.
|
 |
|